Expertenbericht soll bis Ende August vorliegen
Bergung der Concorde-Triebwerke bei Paris abgeschlossen

afp GONESSE. Die Bergung der Triebwerke des vor zwei Wochen bei Paris abgestürzten Concorde-Überschallflugzeugs ist abgeschlossen. Wie die Flughafenbehörden am Donnerstag mitteilten, wurden die letzten Trümmer der Triebwerke am Mittwochnachmittag in eine Halle auf dem Militärstützpunkt Dugny bei Paris gebracht. Die Bergungsarbeiten waren zeitweise unterbrochen worden, weil einige Trümmer der Maschine Asbest enthalten. Die vollständige Räumung der Unglücksstelle im Pariser Vorort Gonesse wird nach Angaben der Behörden noch etwa eine Woche dauern.

Bis Ende des Monats soll ein erster Bericht der Experten zur Unfallursache vorliegen. Unter anderem konzentrieren sich die Nachforschungen auf den Wasserabweiser am Fahrwerk, dessen Trümmer nach dem Unglück auf der Startbahn entdeckt worden waren. An einer britischen Concorde hatten 1993 nach dem Platzen eines Reifens Splitter des Wasserabweisers den Tank der Maschine durchschlagen. Auch ein fremder Metallgegenstand, der auf der Starbahn gefunden wurde, beschäftigt die Experten. Bei dem Absturz der Concorde am 25. Juli unmittelbar nach dem Start in Paris waren 113 Menschen getötet worden, unter ihnen 97 Deutsche.

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