Expertentreffen der G-8-Staaten
Fischer fordert mehr Schutz vor Internet-Kriminalität

Der Aussenminister setzte sich außerdem für mehr Aufklärung der Nutzer zum Thema ein.

dpa BERLIN. Außenminister Joschka Fischer hat mehr Schutz vor Internet-Kriminalität und mehr Aufklärung der Nutzer über Gefahren gefordert. "Wir müssen uns gegen die wachsenden Gefahren der Computer-Kriminalität wappnen, um die Freiheit des Individuums zu gewährleisten und um die Sicherheit der Staaten zu schützen", sagte Fischer bei einem Expertentreffens aus den G-8-Staaten zu Sicherheit und Vertrauen im Cyberspace am Dienstag in Berlin.

"Cybercrime" verursache jährlich 100 Mrd. DM Schaden

Dies dürfe allerdings weder zu einer Einschränkung von Grund- und Freiheitsrechten führen noch zu einer Überregulierung, warnte der Minister. In der fast grenzenlosen Kommunikation lägen enorme Chancen, aber für die "Verbrecherzunft" auch ungeahnte neue Möglichkeiten. "Schon heute beträgt der durch Cybercrime verursachte Schaden nach Schätzungen etwa 100 Mrd. DM jährlich."

Bessere Aufklärung über Gefahren und Schutzmöglichkeiten

Die Nutzer müssten über Gefahren und Schutzmöglichkeiten besser informiert werden, sagte Fischer. Außerdem würden Maßnahmen gegen Computerkriminalität umso mehr Aussichten auf Erfolg haben, je enger sie auf globaler Ebene abgestimmt seien. "Globale Normen werden daher unverzichtbar sein", sagte er.

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