Explosion in Bremen
Rettungskräfte suchen nach Verschütteten

Reuters BREMEN. Nach der Explosion in einem Altenheim in Bremen haben die Rettungskräfte bis Dienstagmorgen vier Tote unter den Trümmern gefunden. Sieben Bewohner des Hauses wurden nach Angaben der Polizei auch fast 24 Stunden nach dem Unglück noch vermisst. Für mögliche weitere Opfer in dem eingestürzten Haus bestehe noch eine Überlebenschance, sagte der Leitende Notarzt Jörn Günther am Rande der Rettungsarbeiten. Die Feuerwehr ging davon aus, dass der Einsatz noch bis in die Nacht zum Mittwoch andauern könnte. Am Morgen näherten sich die Rettungstrupps allmählich dem Kellergeschoss. Vor dem Einsatz von schwerem Gerät zum Heben größerer Teile werde jeder Stein mit der Hand umgedreht.

Das vierstöckige Haus in der Bremer Neustadt war am Montagvormittag bei einer Explosion weitgehend zerstört worden. Ein Mann und eine Frau, die bei der Detonation verschüttet worden waren, hatten mit einem Handy Kontakt zu den Rettungskräften aufgenommen und waren am Abend gerettet worden. Insgesamt wurden mindestens 21 Menschen verletzt, die meisten von ihnen erlitten leichtere Schnittwunden durch umherfliegendes Glas. Polizei und Feuerwehr gehen von einer Gasexplosion innerhalb des Hauses aus. Die Ermittlungen könnten aber erst nach Abschluss der Rettungsarbeiten beginnen.

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