Explosion in Bus
18 Tote bei Autobombe in Israel

Bei der Explosion einer Autobombe der Palästinenserorganisation "Heiliger Dschihad" in der Nähe eines Busses sind am Mittwoch im Norden Israels mindestens 18 Menschen getötet worden.

rtr/dpa JERUSALEM. Die Explosion ereignete sich nach Polizeiangaben bei Megiddo nahe der Grenze zum Westjordanland. Der Polizeichef der Region Ammakim, Dow Rutski, sprach von einem "sehr ernsten Terroranschlag", es sei eine Autobombe gewesen. Zunächst war von einer Explosion im Bus die Rede gewesen. Radikale Palästinenser haben wiederholt Attentate in Israel verübt, darunter zahlreiche Selbstmordanschläge. In dem seit September 2000 anhaltenden Aufstand der Palästinenser gegen die israelische Besatzung wurden fast 1900 Menschen getötet, die meisten von ihnen Palästinenser.

Zu dem Anschlag bekannte sich inzwischen der militärische Arm der radikalen Palästinenserorganisation "Heiliger Dschihad". Die Gruppe kündigte eine Fortsetzung des bewaffneten Kampfes gegen die israelische Besetzung der Palästinensergebiete an.

Nach Augenzeugenberichten war unmittelbar neben dem Bus ein mit Sprengstoff voll gepacktes Auto explodiert. Der Bus brannte unmittelbar vor der belebten Kreuzung bei Megiddo völlig aus.

Unter den Opfern waren auch zahlreiche Soldaten. Ministerpräsident Ariel Scharon seine wichtigsten Minister zu einer Sondersitzung zusammen.

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