Expo-Sprecherin entschuldigt sich bei Bürgern Hannovers
Finanziell bedrohter Expo-Pavillon bleibt geöffnet

ap HANNOVER. Der von der Schließung der bedrohte Expo-Pavillon der Zero Emission Research Initiative (ZERI) bleibt doch bis zum Ende der Weltausstellung in Hannover geöffnet. Eine Welle der Solidarität habe den Pavillon durch 424 000 DM an Geld- und Sachspenden vor der Schließung gerettet, teilte die Umweltschutzinitiative am Donnerstag in Hannover mit. Die ehrenamtlichen Mitarbeiter des Pavillon, der durch die geringen Expo-Besucherzahlen in finanzielle Schwierigkeiten geraten war, hätten beschlossen, bis zum Ende der Weltausstellung weiter zu arbeiten. Um die laufenden Kosten des Pavillons bis dahin abzudecken, fehlten nun noch 74 000 DM.

Expo-Sprecherin Wibke Bruhns entschuldigte sich unterdessen bei den Bürgern Hannover für ihre Bemerkung über die angeblich profillose niedersächsische Landeshauptstadt. "Es tut mir Leid, dass ich die Menschen in der Stadt und Hannovers Oberbürgermeister Herbert Schmalstieg gekränkt habe", sagte Bruhns. Sie habe Hannover erst bei einem Stadtrundgang am Mittwoch kennengelernt und sei von der Stadt sehr angetan. Hannover habe Lebensqualität, und die Gärten im Stadtteil Herrenhausen hätten sie richtig begeistert. Bruhns war bei der hannoverschen Stadtspitze in die Kritik geraten, weil sie die niedrigen Expo-Besucherzahlen auch auf die mangelnde Attraktivität der niedersächsischen Landeshauptstadt zurückgeführt hatte.



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