Exporte nahezu unverändert
Handelsbilanzüberschuss in Euro-Zone gestiegen

Die Euro-Zone hat im Juni nach vorläufigen Angaben des europäischen Statistikamtes Eurostat ihren Überschuss in der Handelsbilanz auf 10,7 Milliarden Euro von revidiert 8,6 Milliarden Euro im Mai erhöht.

Reuters BRÜSSEL. Damit belaufe sich der Überschuss im ersten Halbjahr 2002 auf 42 Milliarden Euro, teilte das Statistikamt am Mittwoch in Brüssel mit. Im ersten Halbjahr 2001 hatte sich der Überschuss lediglich auf 4,3 Milliarden Euro belaufen.

Die Exporte waren im ersten Halbjahr nahezu unverändert zum Vorjahreszeitraum, die Importe gingen dagegen um sieben Prozent zurück. In den ersten fünf Monaten war Deutschland das Land mit dem größten Überschuss in der Euro-Zone und Spanien das Land mit dem größten Defizit. Die Daten für die ersten sechs Monate dazu lagen in Brüssel zunächst nicht vor. Laut Eurostat stieg der Wert der Ausfuhren der Euro-Zone im Juni auf 90,8 Milliarden Euro von 90,0 Milliarden Euro im Mai. Gleichzeitig schrumpften die Einfuhren auf 80,1 Milliarden Euro von 81,4 Milliarden Euro im Vormonat.

Die weltgrößte Volkswirtschaft USA hat dagegen ein hohes Defizit in der Handelsbilanz. Der Überschuss der Importe über die Exporte fiel im Juni leicht auf 37,16 Milliarden Dollar von 37,85 Milliarden Dollar im Vormonat. Im Halbjahresvergleich hatten die USA eine Ausweitung des Handelsbilanzdefizits um 8,1 Prozent ausgewiesen.

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