Exporte steigen fünften Monat in Folge
US-Außenhandelsdefizit überraschend stark gesunken

Das Defizit der US-Handelsbilanz ist im Juli um sechs Prozent und damit stärker als von Analysten erwartet zurückgegangen.

rtr/vwd WASHINGTON. Die Importe fielen im Juli auf 117,78 (Juni 118,92) Mrd. Dollar, die Exporte stiegen den fünften Monat in Folge und erreichten 83,23 (82,17) Mrd. Dollar, wie das US-Handelsministerium am Mittwoch mitteilte. Das Handelsbilanzdefizit sank somit auf 34,55 Mrd. Dollar von revidiert 36,75 Mrd. Dollar im Vormonat. Volkswirte hatten mit einem Defizit im Juli von 37,05 Mrd. Dollar gerechnet.

Die Exporte von Kapitalgütern legten den Angaben zufolge um 143 Mill. Dollar auf 25,28 Mrd. Dollar zu, die Ausfuhren ziviler Luftfahrzeuge erreichten dabei ein Volumen von 3,3 Mrd. Dollar. Den Wert der im Juli exportierten Automobile und Automobilteile bezifferte das US-Handelsministerium auf 7,1 Mrd. Dollar. Den Rückgang der Importe begründete die Behörde in erster Linie mit einem Minus von 583 Mill. Dollar bei der Einfuhr von Verbrauchsgütern. Die Importe von Kapitalgütern gingen auf Monatssicht um 263 Mill. Dollar zurück. Hingegen erhöhten sich die Einfuhren von Nahrungsmitteln um 109 Mill. auf 2,24 Mrd. Dollar.

Nach Vorlage der Daten wies die Behörde darauf hin, dass sich zwar der Fehlbetrag insgesamt verringert habe, allerdings habe sich das Defizit im Handel mit den wichtigsten Partnern ausgeweitet. So habe sich etwa der Passivsaldo im Handel mit Kanada auf 4,41 von 3,49 Mrd. Dollar im Juni erhöht. Für Westeuropa wurde ein Rekorddefizit von 10,962 (7,115) Mrd. Dollar ausgewiesen.

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