Exporte unter 90 Mrd. Dollar
Handelsdefizit der USA im März stärker als erwartet gestiegen

Massive Erdölimporte und rekordhohe Einfuhren von Verbrauchsgütern haben das amerikanische Außenhandelsdefizit im März kräftig in die Höhe getrieben.

dpa WASHINGTON. Das Defizit betrug 31,2 Mrd. Dollar, 16 % mehr als im Februar, teilte das Handelsministerium am Freitag in Washington mit. Angesichts der Wirtschaftsabkühlung in den USA hatten Analysten mit einem weniger hohen Defizit gerechnet. Im Februar war das Defizit auf den niedrigsten Stand seit Dezember 1999 gefallen.

Von Januar bis März betrug das Handelsdefizit damit 91,3 Mrd. Dollar, nach 85,3 Mrd. Dollar im selben Zeitraum des Vorjahres. Das Defizit mit den Ländern der Eurozone stieg von 2,8 Mrd. ? auf 4,39 Mrd. ?, gegenüber Deutschland von 1,94 Mrd. ? auf 2,45 Mrd. ?.

Die amerikanischen Exporte blieben zum vierten Mal in Folge unter 90 Mrd. Dollar. Analysten verweisen darauf, dass der starke Dollar US-Güter im Ausland relativ teuer macht. Der Dollar ist in diesem Jahr bereits um sechs Prozent gegen einen Währungskorb inklusive des Euros gestiegen.

Die Importe stiegen im Monatsvergleich um 2,9 % auf 120,6 Mrd. Dollar, die Ausfuhren fielen um ein Prozent auf 89,5 Mrd. Dollar. Bei den Einfuhren schlugen neben den hohen Ölimporten vor allem Bekleidung, Spielzeuge und Sportartikel zu Buche, teilte das Ministerium mit. Die Ölimporte nahmen wertmäßig um 11,2 % zu, mengenmäßig um 16 % auf 292,3 Mill. Barrel. Der Öl-Preis war leicht gesunken.

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