Exporte waren wieder die Stütze
Automobilverband sieht stabile Entwicklung der Branche

Die deutsche Autoindustrie hat im April weniger Fahrzeuge produziert und verkauft, nach Ansicht des Branchenverbandes VDA im bisherigen Jahresverlauf aber eine verhältnismäßig stabile Entwicklung hingelegt.

Reuters FRANKFURT. Nach einem starken März sank im vergangenen Monat die Zahl der produzierten Pkw um vier Prozent auf 433.000 Wagen, wie der Verband der Automobilindustrie (VDA) am Montag in Frankfurt mitteilte. Die Zahl der Neuzulassung schrumpfte um ebenfalls vier Prozent auf 291 000 Fahrzeuge. Die Exporte präsentierten sich hingegen mit einem Zuwachs von einem Prozent abermals als Stütze der deutsche Automobilindustrie.

Der VDA verwies darauf, dass die Neuzulassungen im April saisonbereinigt um immerhin zwei Prozent gegenüber dem Vormonat zugelegt hätten. Insofern bescheinigte der VDA der Branche ein vergleichsweise stabiles Niveau. Im gesamten bisherigen Jahresverlauf seien Produktion und Exporte im Vergleich zu den ersten vier Monaten 2002 immerhin um vier beziehungsweise sechs Prozent gestiegen.

Hoffnungen setzen die Autobauer in Deutschland nun auf die Markteinführung neuer Fahrzeugmodelle sowie eine steigende Nachfrage für Firmenwagen, nachdem die Bundesregierung die Pläne für eine höhere Besteuerung von Dienstfahrzeugen fallen gelassen hat. "Die Entscheidung, die Firmenwagensteuer doch nicht um 50 Prozent anzuheben, empfinden die Kunden als befreiend", hieß es beim VDA. Dies werde sich insbesondere auf die deutschen Hersteller positiv auswirken.

Erneut schwach entwickelte sich im April der Markt für Nutzfahrzeuge. Im Vergleich zum Vorjahresmonat sank die Produktion um sechs und die Neuzulassungen um fünf Prozent. Die Ausfuhren lagen mit 21 200 Lkw, Transportern und Bussen sogar um zehn Prozent unter dem Vorjahreswert. Über die ersten vier Monate hinweg legten Produktion und Exporte indes leicht zu, während die Neuzulassungen vier Prozent niedriger ausfielen.

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