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Exporterfolge beflügeln Maschinenbau - 2004 wird Aufschwungjahr

(dpa-AFX) Frankfurt - Der boomende Export beflügelt das Geschäft der deutschen Maschinenbauer und könnte in diesem Jahr die Trendwende einläuten. "Es läuft sehr gut. 2004 wird nicht wie erwartet nur ein Jahr der leichten Erholung, sondern des Aufschwungs", sagte der Konjunkturexperte des Verbandes Deutscher Maschinen- und Anlagenbau (Vdma), Olaf Wortmann, am Mittwoch in Frankfurt. Der Verband hatte im Juni bereits seine Prognose für die Produktion im Gesamtjahr von 2 auf 4 Prozent verdoppelt. Ob angesichts der seit Monaten steigenden Auftragseingänge die Prognose nochmals angehoben werde, sei offen. 2003 war die Maschinenproduktion um 1,2 Prozent geschrumpft.

(dpa-AFX) Frankfurt - Der boomende Export beflügelt das Geschäft der deutschen Maschinenbauer und könnte in diesem Jahr die Trendwende einläuten. "Es läuft sehr gut. 2004 wird nicht wie erwartet nur ein Jahr der leichten Erholung, sondern des Aufschwungs", sagte der Konjunkturexperte des Verbandes Deutscher Maschinen- und Anlagenbau (Vdma), Olaf Wortmann, am Mittwoch in Frankfurt. Der Verband hatte im Juni bereits seine Prognose für die Produktion im Gesamtjahr von 2 auf 4 Prozent verdoppelt. Ob angesichts der seit Monaten steigenden Auftragseingänge die Prognose nochmals angehoben werde, sei offen. 2003 war die Maschinenproduktion um 1,2 Prozent geschrumpft.

Im ersten Halbjahr bescherte die starke Auslandsnachfrage dem deutschen Maschinenbau volle Auftragsbücher. Die Zahl der Bestellungen stieg im Vergleich zum Vorjahr um 18 Prozent, teilte der Vdma mit. Das Plus betrug bei Bestellungen aus dem Ausland 21 Prozent, bei denen aus dem Inland 13 Prozent.

Nachholbedarf Bringt Inlandsnachfrage AUF Touren

"Ein Nachholbedarf bei den Investitionen bringt inzwischen auch die Inlandsnachfrage auf Touren", sagte Wortmann. In den vergangenen drei Jahren habe kaum ein heimisches Unternehmen investiert. In dieser Zeit habe es so viele technische Neuerungen gegeben, dass die Firmen jetzt nachrüsten müssten, um wettbewerbsfähig zu bleiben. Das Ausland bleibe aber der konjunkturelle Vorläufer. Der Exportanteil der Schlüsselbranche beträgt rund 70 Prozent.

Auch die Auslastung der Maschinenbau-Produktion steigt weiter und erreichte im Juni 85,9 Prozent. "Das ist zum ersten Mal wieder ein optimaler Wert", sagte der Konjunkturexperte. Zwei Risiken gefährdeten allerdings den Aufschwung. Der starke Euro sowie die explodierenden Rohstoffpreise drückten die Stimmung und die Erträge.

Im Juni stieg der Auftragseingang um 17 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Die Auslandsnachfrage lag dabei mit 21 Prozent fast doppelt so hoch wie aus dem Inland mit 10 Prozent.

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