Extrem drehende Winde sorgten für ein sehr schwieriges Golfturnier
Goosen gewinnt das zweite Mal die US-Open

Der Südafrikaner Retief Goosen hat das "Monster von Shinnecock Hill" gezähmt und zum zweiten Mal nach 2001 die US Open der Golfprofis gewonnen.

HB LONG ISLAND/FRANKFURT. Mit 276 Schlägen (70+66+69+71) lag der 35-Jährige am Sonntag (Ortszeit) bei brutal harten Bedingungen auf dem Par 70-Dünen-Kurs von Long Island/New York zwei Schläge vor Masters-Sieger Phil Mickelson (278/USA).

Der Lohn für den zweiten Major-Titel seiner Karriere waren umgerechnet rund 927 000 Euro (1,125 Millionen Dollar) nach vier Runden unter extrem drehenden Winden bei einem der schwierigsten Golfturniere der Welt. "Man sagt, der erste US Open-Sieg fällt am schwersten. Aber dieser Titel war mindestens genau so hart erkämpft. Ich habe an mich geglaubt und meine ganze Erfahrung mit ins Spiel gebracht. Jetzt bin ich nur noch glücklich", kommentierte der introvertierte Profi mit dem gewissen "Händchen" für das kurze Spiel auf den durch Wind und Wetter am Nord-Atlantik ausgetrockneten Grüns.

Der Traum vom neuen amerikanischen Golf-Liebling Mickelson, das zweite Major innerhalb von acht Wochen zu gewinnen, platzte im dramatischen Finale mit einem Doppel-Bogey am 17. Grün. "Ich dachte, es wird mein Tag heute", meinte der entgeisterte "Sunnyboy", der täglich von 35 000 Zuschauern wie auf Wolke sieben über den Platz getragen worden war. Aber mit drei Putts am Grün, das auch noch "Eden" heißt, waren der Himmel und Goosens glänzende Putts dagegen.

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