"Extrem niedrige" Bewertung widerspricht positiver Halbjahresbilanz
M.M.Warburg stuft Linde auf "Kaufen" hoch

adx HAMBURG. Das Hamburger Bankhaus M.M. Warburg hat sein Anlageurteil für Linde-Aktien von "Halten" auf "Kaufen" angehoben. Der besser als erwartet ausgefallene Halbjahresbericht bestätige die Einschätzung, dass Linde bei der Integration der AGA planmäßig voran komme und Synergien realisiere, teilte Analyst Eggert Kuls am Dienstag in Hamburg mit. Die Aktie sei zudem mit einem KGV von 13 auf der Basis des geschätzten Ergebnisses für 2002 im historischen Vergleich "extrem niedrig" bewertet. Kuls hält ein KGV von 18 für angemessen, woraus sich ein Kurspotenzial bis 63 Euro ergibt.

Die Wachstumsperspektiven des Konzerns über weitere Akquisitionen hält der Analyst jedoch für begrenzt. Sowohl im Bereich Gase als auch bei Flurförderfahrzeugen seien nennenswerte Zukäufe in Europa wegen der starken Marktposition wohl nicht mehr zu realisieren. Das Ergebnis je Aktie schätzt Kuls für das laufende Jahr auf 2,39 Euro. Die weitere Realisierung von Synergien aus der AGA-Übernahme, die Restrukturierung des noch defizitären Bereichs Kältetechnik sowie Effekte der Steuerreform sollten in den kommenden Jahren zu deutlichen Ergebniszuwächsen führen. Die Gewinnprognosen des Analysten für 2001 und 2002 liegen entsprechend bei 3,01 sowie 3,53 Euro je Aktie.

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