"Extrem schwieriges Geschäftsjahr"
Goldman Sachs will zehn Prozent der Stellen streichen

Mit dem Stellenabbau soll laut Medienberichten nach Vorlage der Quartalszahlen in der kommenden Woche begonnen werden.

dpa LONDON. Die US-Investmentbank Goldman Sachs will nach einem Bericht des "Guardian" (London) weltweit in den nächsten Monaten mehr als 2 000 Stellen streichen. Mit dem Stellenabbau solle nach Vorlage der Quartalszahlen in der kommenden Woche begonnen werden, berichtete die Zeitung am Dienstag unter Berufung auf "seriöse Quellen" bei Goldman Sachs. Die Bank beschäftigt weltweit 22 600 Mitarbeiter. Etwa 5 000 von ihnen arbeiten in der Londoner City.

Nach Einschätzung des "Guardian" dürften die geplanten Entlassungen in London und an der Wall Street in New York Befürchtungen über eine "neue Welle von Einsparungen" als Folge der Terroranschläge vom 11. September auslösen.

Goldman Sachs habe ein "extrem schwieriges" Geschäftsjahr 2001 hinter sich, schrieb der "Guardian." Anders als zum Beispiel der Konkurrent Merrill Lynch, wo bereits 15 % der Stellen gestrichen wurden, habe Goldman Sachs mit entsprechenden Sparmaßnahmen gewartet.

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