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EZB: Hohe Ölpreise können Konjunkturerholung dämpfen

Die hohen Ölpreise können nach Einschätzung der EZB das Wirtschaftswachstum in den Euroländern belasten.

dpa-afx FRANKFURT. Die hohen Ölpreise können nach Einschätzung der EZB das Wirtschaftswachstum in den Euroländern belasten. "Sollten die Ölpreise hoch bleiben oder sogar weiter steigen, könnten sie die Stärke der wirtschaftlichen Erholung sowohl innerhalb als auch außerhalb des Euro-Währungsgebiets dämpfen, wenngleich die Ölabhängigkeit der Produktion seit den Siebziger- und Achtzigerjahren deutlich abgenommen hat", heißt es in dem am Donnerstag in Frankfurt veröffentlichten Monatsbericht der Europäischen Zentralbank (EZB). hat.

Dennoch rechnet die EZB mit einer Fortsetzung der Konjunkturbelebung in den Euroländern. "Insgesamt dürfte die in der ersten Jahreshälfte 2004 im Euroraum verzeichnete Wachstumsdynamik in den nächsten Quartalen weitgehend erhalten bleiben."

Die hohen Ölpreise haben nach Einschätzung der Währungshüter einen erkennbaren direkten Einfluss auf die Inflationsrate. Aufwärtsrisiken für die Preisstabilität sieht die EZB, falls es wegen der teuren Ölpreise zu höheren Lohnabschlüssen kommen sollte. Das Risiko so genannter Zweitrundeneffekte scheine aber nach wie vor begrenzt.

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