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EZB-Präsident Trichet weiter gegen Lockerung des EU-Stabilitätspakts

Der Präsident der Europäischen Zentralbank (EZB), Jean-Claude Trichet, hat sich einmal mehr gegen eine Lockerung der Bestimmungen des europäischen Stabilitäts- und Wachstumspakts ausgesprochen. "Weil die Haushaltspolitiken für die Geldpolitik eine Rolle spielen, sind wir Zentralbanker davon betroffen und halten es für angemessen, Ratschläge zu erteilen", sagte Trichet am Donnerstag.

dpa-afx DUBLIN. Der Präsident der Europäischen Zentralbank (EZB), Jean-Claude Trichet, hat sich einmal mehr gegen eine Lockerung der Bestimmungen des europäischen Stabilitäts- und Wachstumspakts ausgesprochen. "Weil die Haushaltspolitiken für die Geldpolitik eine Rolle spielen, sind wir Zentralbanker davon betroffen und halten es für angemessen, Ratschläge zu erteilen", sagte Trichet am Donnerstag.

Wenn Regierungen keine Haushaltsdisziplin zeigten, könne Preisstabilität nur bei höheren Kosten in Form der Zinssätze erreicht werden. "Gesunde öffentliche Finanzen erleichtern die Aufgabe der Zentralbank, indem sie die Rahmenbedingungen für die Preisstabilität stärken."

Er rechne damit, dass sich die wirtschaftliche Erholung in der Eurozone fortsetzen und in den kommenden Quartalen an Breite gewinnen werde, sagte Trichet. Im Verlauf des kommenden Jahres sei mit einem etwas stärkeren Aufschwung zu rechnen.

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