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EZB-Ratsmitglied Garganas sieht keine Konjunkturgefahr durch Euro-Hoch

EZB-Ratsmitglied Nicholas Garganas hat sich gegen Befürchtungen gestellt, die Aufwertung des Euro gefährde die Konjunkturerholung im Währungsraum.

dpa-afx HAMBURG. EZB-Ratsmitglied Nicholas Garganas hat sich gegen Befürchtungen gestellt, die Aufwertung des Euro gefährde die Konjunkturerholung im Währungsraum. "Das Exportwachstum hängt vor allem von den ausländischen Nachfragebedingungen ab und die sind immer noch günstig", sagte Garganas der "Financial Times Deutschland" (Donnerstagausgabe). "Wir alle wissen, dass Europas Firmen in den meisten Fällen die Wechselkurseffekte abfedern können, da sie sehr profitabel sind."

Garaganas dämpfte zugleich Erwartungen, die Europäische Zentralbank (EZB) werde schon bald mit konkreten Schritten gegen den Anstieg der Einheitswährung vorgehen. "Die Wechselkursentwicklung überlässt man am besten den Märkten", sagte der Notenbanker.

Eine breit angelegte Skepsis gegenüber dem Dollar hat dem Eurokurs am Mittwoch zu einem neuen Rekordhoch verholfen. Die Gemeinschaftswährung stieg bis auf 1,3 046 Dollar und übertraf die vor einer Woche aufgestellte alte Rekordmarke von 1,3 005 Dollar deutlich.

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