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EZB: Weiter Unsicherheit über Inflation und Konjunktur

Die Inflations- und Konjunkturentwicklung in der Euro-Zone ist nach Einschätzung der Europäischen Zentralbank (EZB) weiter ungewiss.

Reuters FRANKFURT. Zwar tendierten die Risiken für die Preisstabilität mittelfristig weiter nach oben, aber zuletzt habe es gemischte Signale gegeben, heißt es in dem am Donnerstag veröffentlichten Monatsbericht der Notenbank für Juli. Der Einfluss des Euro-Anstiegs auf die Inflation sei noch schwer abzuschätzen.

Eine Beschleunigung des Wirtschaftswachstums auf gut zwei Prozent zum Jahresende bleibt dem Bericht zufolge am wahrscheinlichsten. "Allerdings hat die Unsicherheit über die Stärke des Konjunkturaufschwungs - sowohl innerhalb als auch außerhalb des Euroraums - in den vergangenen Wochen nicht abgenommen", schreiben die EZB-Volkswirte in ihrem Vorwort. Hierauf deuteten auch Konsum-Indikatoren sowie die Talfahrt an den Aktienbörsen hin.

Diese Analyse der Notenbank entspricht weitgehend den Äußerungen von EZB-Chef Wim Duisenberg im Anschluss an die EZB-Ratssitzung in der vergangenen Woche. Analysten hatten die Einschätzungen als Signal dafür interpretiert, dass die EZB weiter zu einer Zinserhöhung bereit ist, es damit aber nicht eilig hat. Der EZB-Rat tagt das nächste Mal am 12. September.

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