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"Fachkräftemangel nur mit Ausländern zu beheben"

In der Debatte über die Integration von Ausländern hat Handwerkspräsident Dieter Philipp zu Realismus und Besonnenheit gemahnt. Viele Wirtschaftsbereiche in Deutschland würden in Zukunft noch stärker auf Arbeitskräfte aus dem Ausland angewiesen sein, sagte Philipp dem „Handelsblatt“.

dpa DÜSSELDORF. In der Debatte über die Integration von Ausländern hat Handwerkspräsident Dieter Philipp zu Realismus und Besonnenheit gemahnt. Viele Wirtschaftsbereiche in Deutschland würden in Zukunft noch stärker auf Arbeitskräfte aus dem Ausland angewiesen sein, sagte Philipp dem "Handelsblatt".

"Nur mit ihrer Hilfe lässt sich der Fachkräftemangel beheben." Im Handwerk sei der Anteil von Auszubildenden und Beschäftigten aus anderen Nationen traditionell besonders hoch, erläuterte Philipp. Er forderte, die Zuwanderer durch differenzierte und qualifizierte Bildungsangebote besser an die Berufstätigkeit hierzulande heranzuführen.

Gesellschaftliche Integration verlaufe ganz wesentlich über Ausbildung und Beruf, sagte Philipp. Dem Erfolg bei der Arbeit folge meist auch die gesellschaftliche Akzeptanz. Allerdings verlangte Philipp von den ausländischen Mitbürgern die Bereitschaft, die deutsche Sprache zu sprechen und unsere Werteordnung zu respektieren.

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