Fahrholz greift durch
Top-Investmentbanker Shacklock musste gehen

Die Börsenkrise hat ein weiteres prominentes Opfer gefordert. Die Dresdner Bank hat nach einem Bericht des "Stern" ihren Londoner Top-Investmentbanker Tim Shacklock gefeuert. Wie das Hamburger Magazin am Mittwoch vorab meldete, hat Dresdner-Bank-Chef Bernd Fahrholz den Leiter der Abteilung Fusionen und Übernahmen von Dresdner Kleinwort Wasserstein am Freitag vorvergangener Woche persönlich die Zusammenarbeit aufgekündigt.

ddp.vwd HAMBURG. Shacklock selbst habe verbreiten lassen, er sei zurückgetreten. Dem Bericht zufolge hat Shacklock den strikten Sparkurs Fahrholz' nicht unterstützt. Insgesamt baut die Dresdner Bank 11 000 von einstmals über 50 000 Stellen ab. Die Zahl der Investmentbanker soll von 8 000 auf 5 000 sinken.

Nach "Stern"-Informationen hatte Shacklock im vergangenen Jahr in seinem Bereich einen Verlust von 250 Mill. Euro zu verantworten, aber selbst ein Gesamtgehalt von 25 Mill. Euro kassiert, davon 10 Mill. Euro als Bonus im Frühjahr. Fahrholz soll den Abgang von Shacklock dem Bericht zufolge intern mit den Worten kommentiert haben: "Mit dieser Raffke-Mentalität ist jetzt Schluss. Gier ist kein Geschäftsmodell."

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