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Fairchild Dornier braucht Partner

Entwicklungskosten für das geplante Projekt zur Entwicklung von neuen Regionalflugzeugen zehren die Reserven des Flugzeugherstellers auf.

mwb MÜNCHEN. Der deutsch-amerikanische Flugzeughersteller Fairchild Dornier kann sein ehrgeiziges Projekt zur Entwicklung einer neuen Familie von Regionalflugzeugen nicht mehr selbst finanzieren. Das Unternehmen aus der Nähe von München bestätigte am Wochenende, dass es deshalb Gespräche mit potenziellen Investoren führe. "Wir sind in der ersten Phase, einen entsprechenden strategischen Partner für das Unternehmen zu identifizieren", sagte Lou Harrington, Vorsitzender der Geschäftsführung von Fairchild Dornier.

Als mögliche Partner sind der US-Konzern Boeing und das kanadische Unternehmen Bombardier im Gespräch. Boeing ist noch nicht im Geschäft mit Regionalflugzeugen vertreten; die Produktpalette von Fairchild Dornier wäre eine ideale Ergänzung. Bombardier wiederum ist als Hersteller von Regionaljets Konkurrent des deutsch-amerikanischen Unternehmens.

Die Krise in der Luftfahrt hat Fairchild Dornier in den vergangenen Monaten deutlich geschwächt und die finanziellen Reserven aufgebraucht. Nach den Terroranschlägen in den USA ist der Absatz von Fairchild-Dornier-Flugzeugen eingebrochen. Eigentümer des Flugzeugherstellers sind die US-Investmentgesellschaft Clayton Dubilier & Rice sowie eine Tochter der Allianz AG.

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