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Fall Nadia: Fehlender Kopf gefunden

Nach der Entdeckung des Kopfes der verstümmelten Mädchenleiche bei Vechta wurde der 32-jährige Vater des Kindes am Samstag weiter verhört. Das sagte der Leiter der Sonderkommission in der niedersächsischen Stadt, Walter Sieveke.

dpa VECHTA. Nach der Entdeckung des Kopfes der verstümmelten Mädchenleiche bei Vechta wurde der 32-jährige Vater des Kindes am Samstag weiter verhört. Das sagte der Leiter der Sonderkommission in der niedersächsischen Stadt, Walter Sieveke.

Der fehlende Kopf des Kleinkinds sei nach einem Hinweis des dringend Verdächtigen gefunden worden. Er war vergraben und soll in der kommenden Woche gerichtsmedizinisch untersucht werden. Davon erhoffen sich die Ermittler Aufschlüsse über die Todesursache. Ein mögliches Motiv sei bislang nicht klar.

Gegen den Mann war am Freitagabend Haftbefehl wegen Totschlags seiner dreieinhalbjährigen Tochter Nadia erlassen worden. Nach Angaben der Staatsanwaltschaft hatte der Vater zugegeben, seine Tochter Anfang August in den Wald gelegt zu haben. Die Tötung habe er jedoch bestritten. Nach seiner Darstellung hatten unbekannte Einbrecher die Tochter Anfang August in der Wohnung getötet. Er habe die Leiche ohne Kopf im Bett gefunden und im Wald versteckt, um nicht selbst unter Verdacht zu geraten.

Eine Frau hatte die skelettierte Leiche des Kindes ohne Kopf am 8. September in einem Wald nahe der Stadt Vechta entdeckt.

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