Falscher Alarm zu "Kölle Alaaf": Polonaise als Antwort auf Bombendrohung

Falscher Alarm zu "Kölle Alaaf"
Polonaise als Antwort auf Bombendrohung

Nach mehreren Bombendrohungen bei der Karnevalsveranstaltung "Lachende Kölnarena" am Donnerstagabend hat die Polizei Entwarnung gegeben. Gegen 20 Uhr waren bei der Kölner Feuerwehr drei anonyme Anrufe eingegangen. Die Polizei nahm diese ernst und ließ gegen 21.15 Uhr die mit 8 000 Gästen gefüllte Halle räumen.

HB/dpa KÖLN. Wie ein Polizeisprecher mitteilte, hätten Bombenexperten in einem verdächtig erscheinenden Koffer in der Kölnarena keine Bombe, sondern nur Bolzen für den Aufbau einer Bühne gefunden.

Um die Evakuierung ruhig zu gestalten, hatten die Veranstalter einen Trick angewandt. Moderator Burk Mertens habe die Besucher zur "längsten Polonaise der Welt" aufgefordert, berichtete eine Teilnehmerin am Freitag. Vor dem Saal stünden Kameras, die den Tanz für einen Eintrag in das Guiness Buch der Rekorde aufzeichneten, habe er gesagt. "Es hat keine Panik gegeben, alle sind gut gelaunt aus dem Saal gelaufen."

Die Räumung sei nach Polizeiangaben friedlich abgelaufen und bis 21.45 Uhr abgeschlossen gewesen, aber der Polizei fehlt noch jede Spur auf den Täter. Vor allem die CDU hatte ein erhebliches Kartenkontingent geordert. Die Kölnarena ist mit 18 000 Sitzplätzen die größte Veranstaltungshalle Deutschlands.

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