Familien-Onlinedienst am Ende
Urbia.com beantragt Insolvenz

Das Kölner Internetunternehmen Urbia.com meldet vorläufige Insolvenz an. Investoren waren nicht bereit, dem Betreiber von Webseiten rund um das Thema Familie neue Finanzmittel zur Verfügung zu stellen. Daher reichte die Aktiengesellschaft beim Amtsgericht Köln einen Antrag auf Eröffnung des vorläufigen Insolvenzverfahrens ein.

hps KÖLN. Wie Gründer und Vorstandsvorsitzende Michael Brecht mitteilte, werde das operative Geschäft vorläufig weiter geführt. Es werde derzeit auch keine Entlassungen geben. Die Internetfirma, an der die Düsseldorfer Bank HSBC Trinkaus & Burkhardt, der Börsenmakler Schnigge AG und die beiden Venture-Capital-Gesellschaften Earlybird und Kennet Capital beteiligt sind, hat rund 20 Mitarbeiter. Zuletzt hatte Urbia.com versucht, neue Geschäftsfelder außerhalb des Internets zu erschließen. Das Online-Medienhaus war als Inhaltelieferant für AOL Deutschland bekannt geworden. Ursprünglich wollte Urbia.com bereits 2001 schwarze Zahlen schreiben.

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