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FAQ: Was ist Cloud Computing?

Cloud Computing ist der aktuelle Trend der IT-Industrie - doch die Definition bleib schwammig. Ein Leitfaden durch den Begriffsdschungel.

Wolkig bleibt für viele die Vorstellung vom Cloud Computing. Quelle: picture-alliance/ dpa / dpa
Wolkig bleibt für viele die Vorstellung vom Cloud Computing. Quelle: picture-alliance/ dpa / dpa

Cloud Computing

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Eine einheitliche Definition des Begriffs gibt es nicht. Cloud Computing beschreibt kein komplett neues Prinzip, sondern den technologischen Trend, IT-Ressourcen nur dann auf Bedarf über ein Netzwerk bereitzustellen und abzurechnen, wenn sie wirklich gebraucht werden. Die eigentliche Arbeit läuft auf den Servern, Endgeräte können auch Smartphones oder Netbooks sein, die selbst nur über vergleichsweise geringe Prozessor- und Speicherausstattung verfügen.

Um die IT-Ressourcen dynamisch - also je nach Bedarf - anzubieten, werden sie per Software abstrahiert. Statt eines echten Servers mietet man beispielsweise eine sogenannte virtuelle Maschine, deren Speicher- und Prozessorausstattung sich dynamisch den Anforderungen entsprechend vergrößert oder verkleinert. Rechenkraft aus der Cloud ist damit deutlich skalierbarer, als eine herkömmliche IT-Infrastruktur: Bei Spitzenlasten stehen Ressourcen sofort zur Verfügung, werden die Ressourcen nicht benötigt, müssen sie auch nicht bezahlt werden.

Aus dieser Abstraktion leitet sich wohl auch der Begriff ab: So wurden in Powerpoint-Präsentationen abstrahierte Netzwerke aus Computern häufig schwammig als Wolke dargestellt, um sich die Details des Netzwerks zu sparen - ebenso, wie ein Cloud-Kunde sich nicht mehr um die Details seiner IT-Infrastruktur kümmern muss.

Bei der Cloud gibt es alles "as a Service", also auf Abruf - Rechenkraft und Speicher (Infrastructure as a Service), Plattformen samt Programmierumgebung (Platform as a Service) und Software (Software as a Service). Die genannten Ansätze bestehen auch parallel zum Cloud Computing - die Cloud vereint sie alle.

Infrastructure as a Service (IaaS)

Infrastructure as a Service ist die "nackteste" Form des Cloud Computings: Gemietet werden nur reine Rechenkraft und Datenspeicher nach Bedarf. Dazu werden die Server beim Cloud-Anbieter virtualisiert: Statt physikalisch vorhandener Einzelserver mietet der Kunde eine oder viele virtualisierte Umgebungen, die je nach Bedarf mehr oder weniger Speicher und Prozessorleistung zugeteilt bekommen.

  • 23.05.2011, 16:07 UhrAnonymer Benutzer: mario_mh

    Wichtig zu erwähnen ist auch das Cloud Computing keine Technologie ist - sondern vielmehr ein Konzept, welches viele Technologien (wie SaaS, PaaS, IaaS), welche hier schön beschrieben wurden, bündelt.

    Ich kann auch jedem Empfehlen, sich über den Hype zu informieren. Gartner hat hierfür den Hype Cycle entwickelt, wo man ablesen kann wie weit eine Technologie ist. Hierfür kann ich jeden nahelegen diesen Artikel zu lesen:

    http://www.cloudratgeber.de/2011/05/18/interview-mit-mark-raskino-vice-president-von-gartner-der-gartner-hype-cycle-und-cloud-computing/

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