Farbliche Gestaltung der Innenausstattung ist gewöhnungsbedürftig
Autotest: Omas Sofa stand Pate

Puma-Vorstand Martin Gänsler ist ein Autonarr. Beim Weekend-Journal-Test mit dem BMW X3 kommt er auf seine Kosten. Da stören auch kleine Schönheitsfehler nicht.

Planung und Realität sind manchmal ganz schwer auf einen Nenner zu bekommen - vor allem dann, wenn das Wetter die Hauptrolle in dem Stück spielen soll. "Schade, ich dachte, wir machen bei schönstem Sonnenschein eine Rundfahrt durch die fränkische Schweiz."

Puma-Vorstand Martin Gänsler macht nicht gerade einen zufriedenen Eindruck, als er das regnerische Schmuddelwetter betrachtet. Dennoch startet die Weekend-Journal-Testfahrt mit dem BMW X3 von der Puma-Unternehmenszentrale in Herzogenaurach aus.

Mit dem bayerischen Automobilbauern verbindet den fränkischen Sportartikelhersteller seit kurzem eine spannende Liaison. "Wir sind Ausrüster des BMW-Williams-Formel-1-Teams", sagt der bekennende Auto- und Motorradfan, der in seinem Zuhause in der Nähe von Augsburg ein ganzes Arsenal von Oldtimern gesammelt hat - angefangen von der Harley Davidson Flathead aus dem Jahre 1947 bis zum altgedienten Traktor.

Ob ein BMW X3 irgendwann einmal diese Sammlung bereichern wird, ist für Gänsler noch kein Thema. "An die farbliche Gestaltung der Innenausstattung müsste ich mich aber in jedem Fall gewöhnen", bekennt der Puma-Vorstand. Der Grund: Beige ist die dominierende (Plastik-)Farbe im X3. Für deutsche Auto fahrende Zeitgenossen tatsächlich eine gewöhnungsbedürftige Farbgebung. Wer aber in den USA schon einmal mit dem Wagen unterwegs war, wird schnell bemerkt haben, dass dort Beige in vielen Autos blasse Urstände feiert.

Gänslers Designer-Blick, für diesen Geschäftsbereich ist der 50-Jährige bei Puma unter anderem zuständig, entgehen auch nicht die Kirchholz-Applikationen an den Türen des X3. "Das versprüht den Charme vom Sofa meiner Oma. Aber man kann sich an den Griffen wenigstens gut festhalten", schmunzelt er.

Gänsler ist kein Manager, der sich lange mit Nebensächlichkeiten aufhält. "Die Anordnung der Armaturen ist im X3 vorbildlich", lobt er und liefert auch gleich die Begründung für sein Kompliment: "Ich finde mich in dem Auto sofort zurecht, ohne dass ich lange in der Bedienungsanleitung schmökern muss."

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