Fastfood-Kette will weltweit 1 500 bis 1 600 neue Restaurants eröffnen
BSE-Angst drückt Mc Donald's-Gewinne in Europa

In Europa waren die Verkaufszahlen der Mc Donald's-Restaurants in den ersten drei Monaten des laufenden Jahres am stärksten zurückgegangen. "Wir sind jdoch optimistisch, dass in Europa die anhaltende Beunruhigung in Sachen Rindfleisch im Laufe des Jahres nachlassen wird", sagte Mc Donald's-Chef Greenberg bei Bekanntgabe der Geschäftszahlen.

dpa-afx OAK BROOK. Die Mc Donald's Corp hat am Donnerstag für das erste Quartal einen Gewinn von 0,29 US-$ pro Aktie ausgewiesen und damit die Erwartungen der von Thomson Financial/First Call befragten Analysten erfüllt. Im Vorjahresquartal hatte der Fast-Food-Konzern einen Gewinn von 0,33 US-$ je Aktie erwirtschaftet. Bei einem um 5 % auf 3,512 Mrd. US-$ gestiegenen Gesamtumsatz war der Nettogewinn den Angaben zufolge in den ersten drei Monaten des laufenden Jahres um 16 % auf 378,3 Mill. US-$ gesunken.

"Wir sind optimistisch, dass in Europa die anhaltende Beunruhigung in Sachen Rindfleisch im Laufe des Jahres nachlassen wird", sagte Mc Donald's-Chef Jack M. Greenberg bei Bekanntgabe der Geschäftszahlen. In Europa waren die Verkaufszahlen der Mc Donald's-Restaurants (inklusive Franchise und Partner)-Nehmer in den ersten drei Monaten des laufenden Jahres am stärksten zurückgegangen. Sie gaben um 6 % auf 2,178 Mrd. US-$ nach. Im März hätten sich die Verkaufstrends in mehreren europäischen Schlüsselmärkten positiv entwickelt, sagte Greenberg. In Frankreich sei der Anteil von Rindfleischprodukten an den Gesamtverkaufszahlen im ganzen Quartal durchgehend gestiegen, fügte er hinzu.

"Wir gehen insbesondere für das zweite Halbjahr von einer verbesserten Geschäftsentwicklung aus. Auf dieser Grundlage rechnen wir damit, dass wir unser Wachstumsziel von 6 % bis 10 % für den Gewinn pro Aktie bei konstanten Wechselkursen 2001 erreichen werden", kündigte Greenberg an. Wenn die derzeitige Wechselkursentwicklung anhalte, falle das EPS 2001 allerdings um 0,04 US-$ geringer aus als das EPS zu konstantem Wechselkurs. Die Ergebnisse des ersten Quartals wurden den Angaben zufolge von der Stärke des US-Dollars gegenüber Euro, britischem Pfund, australischem Dollar und japanischem Yen negativ beeinflusst. In diesem Jahr will das Unternehmen weltweit 1 500 bis 1 600 neue Restaurants eröffnen.

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