Fastfood-Restaurant muss Behandlung zahlen
Gast biss sich an Hamburger Zahn aus

Ein Münchner Schnellrestaurant muss die Behandlungskosten für einen Gast übernehmen, der sich an einem Hamburger einen Zahn ausgebissen hat. Das Amtsgericht München gab der entsprechenden Klage eines Mannes in einem am Montag veröffentlichten Urteil recht.

ddp MÜNCHEN. Er hatte beim Biss in den Burger einen "blitzartigen Schmerz im linken Oberkiefer verspürt", vor Schreck aber den Bissen Fastfood heruntergeschluckt. Eine Zahnärztin stellte später fest, dass ein Backenzahn regelrecht gesprengt worden war. Als Zahnersatz erhielt der Mann ein Implantat mit Keramikkrone.

Das Restaurant weigerte sich zunächst die Kosten für die Behandlung zu ersetzen, da es keinen Beweis gebe, dass der Schaden durch einen Produktmangel verursacht worden sei. Das Amtsgericht glaubte jedoch den Schilderungen des Mannes und seiner Ehefrau, die mit ihm in dem Fastfood-Restaurant gewesen war. Zudem sagte die Zahnärztin aus, dass die Verletzung nicht einfach durch eine Semmel verursacht worden sein könnte. Sie tippte eher auf einen Knochensplitter im Hackfleisch. Das Urteil ist rechtskräftig.

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