Favorit stand am Rande einer Niederlage
Werder zittert sich ins Pokalfinale

Werder Bremen hat als erste Mannschaft das Finale um den DFB-Vereinspokal erreicht. Der Bundesliga-Spitzenreiter setzte sich am Dienstagabend vor 38 700 Zuschauern im Weserstadion im Halbfinale allerdings erst mit 3:2 (1:1, 0:1) nach Verlängerung gegen den Zweitligisten VfB Lübeck durch.

HB BREMEN. Der Meisterschaftsfavorit war am Rande einer Niederlage und lief vor 38 700 Zuschauern im fast ausverkauften Weserstadion nach einem Eigentor von Mladen Krstajic (11.) zwei Mal einem Rückstand hinterher. Johan Micoud gelang in der 54. Minute der Ausgleich. Ferydoon Zandi brachte den VfB in der 94. Minute erneut in Führung, doch Ailton (111.) und der eingewechselte Nelson Valdez (114.) ließen Werder doch noch jubeln.

Den Gegner für das Finale am 29. Mai in Berlin ermitteln an diesem Mittwoch Alemannia Aachen und Borussia Mönchengladbach. Werder, zum achten Mal im Endspiel und bislang drei Mal Pokalsieger, gewann zuletzt 1999 gegen den FC Bayern München.

Der abstiegsgefährdete Zweitligist aus Lübeck spielte im Weserstadion munter auf - und kämpfte bis zum Umfallen. Von einem Klassenunterschied war nichts zu sehen. Die erste Chance gehörte dennoch Werder, doch Ailton setzte den Ball nach drei Minuten neben das Lübecker Gehäuse. In der elften Spielminute dann die kalte Dusche für Werder: Krstajic will nach einem Eckball des Lübeckers Jens Scharping retten - und lenkt den Ball mit dem Kopf ins eigene Tor. 1:0 für den VfB.

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