Favoriten blieben auf der Strecke
Überraschungs-Silber durch Wels Schellenberg

Es geht doch! Mit einem phänomenalen letzten Durchgang haben Andreas Wels und Tobias Schellenberg dem Deutschen Schwimm-Verband mit Silber im Synchronspringen vom Drei-Meter-Brett die erste Medaille bei den Olympischen Spielen in Athen beschert.

ATHEN. In einer dramatischen Entscheidung musste sich das deutsche Duo aus Halle/Saale und Leipzig mit 350,01 Punkten nur den griechischen Olympiasiegern Nikolaos Siranidis und Thomas Bimis (353,34) beugen. Bronze ging an die Australier Robert Newbery/Steven Barnett (349,59). Mit einem total verpatzten letzten Sprung büßten die lange Zeit führenden Chinesen Peng Bo/Kenan Wang ihre Gold-Chance ein.

"Wir haben lange gewartet. Heute war der Tag, an dem wir einfach mal dran waren", sagte Wels. Das deutsche Duo profitierte dabei auch von einem verunglückten letzten Sprung des Weltmeisters Dimitri Sautin, der mit seinem russischen Partner Alexander Dobroskok auf den siebten Rang zurückfiel. "Der letzte Durchgang war sehr kurios. Aber wir haben unsere Linie beibehalten und unser eigenes Ding gemacht", sagte der Hallenser.

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