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Favoriten der 2. Bundesliga bangen um Anschluss

Nach ihren jüngsten Pleiten müssen die Aufstiegsfavoriten in der 2. Fußball-Bundesliga um den Anschluss an die Spitze bangen.

dpa MÜNCHEN. Nach ihren jüngsten Pleiten müssen die Aufstiegsfavoriten in der 2. Fußball-Bundesliga um den Anschluss an die Spitze bangen.

Keiner der Bundesliga-Absteiger 1. FC Köln, 1 860 München und Eintracht Frankfurt steht nach neun Spieltagen auf einem Aufstiegplatz, die Abstände zu Spitzenreiter Spvgg Greuther Fürth sind teilweise beachtlich. Doch auch vor dem 10. Spieltag üben sich die mit Etats in zweistelliger Millionenhöhe angetretenen Favoriten im Unterhaus in Geduld.

"Die Mannschaft braucht Zeit", sagte Kölns Manager Andreas Rettig nach dem 2:2 bei Aufsteiger Rot-Weiß Essen. Für die "Geißböcke", die zuletzt vor allem durch die Tore von Jung-Nationalspieler Lukas Podolski punkten konnten, steht die Woche der Wahrheit an: Die bisher enttäuschenden "Löwen" kommen zum Duell der Bundesliga-Absteiger in die Domstadt, drei Tage später muss sich die Mannschaft von Trainer Huub Stevens bei Spitzenreiter Fürth beweisen.

Nach nur einem Punkt aus den letzten drei Spielen hofft Frankfurt daheim gegen LR Ahlen auf eine Trendwende. "Wenn wir so weiter machen, werden wir unsere Punkte schon bald holen", macht Trainer Friedhelm Funkel seiner Elf trotz der mageren Bilanz Mut. Es wird auch Zeit: Elf Punkte Rückstand hat die Eintracht bereits auf die Spitze. Fünf Punkte bis zu einem Aufstiegplatz sind es vor dem Spiel in Köln auch für 1 860 München, doch von Verunsicherung will Trainer Rudi Bommer nichts wissen. "Wir fahren selbstbewusst hin", sagt er zum Auftritt beim Tabellenvierten.

"Jeder darf träumen", weist Fürths Trainer Benno Möhlmann jegliche Gedankenspiele über einen Durchmarsch des Spitzenreiters zurück. Beim anstehenden Gastspiel beim Karlsruher SC setzen die Franken vor allem erneut auf ihre starke Defensive: Nur drei Tore hat die Spvgg in bisher neun Liga-Spielen kassiert und ist damit die mit Abstand beste Defensive im deutschen Profi-Fußball. Den bisher besten Sturm hat mit 23 Treffern Alemannia Aachen: Nach zuletzt drei Siegen in Serie reist der Tabellenzweite zu Schlusslicht Rot-Weiß Erfurt. "Dauerläufer" Willi Landgraf will mit seinem 480. Einsatz im Fußball-Unterhaus alleiniger Rekordspieler werden. Der Tabellendritte MSV Duisburg hofft daheim gegen Eintracht Trier auf den dritten Sieg in Serie.

Auf seine Heimstärke setzt Dynamo Dresden im Keller-Duell der Aufsteiger gegen Rot-Weiß Essen: Daheim haben die Sachsen noch kein Spiel verloren und bereits zwei Siege einfahren können. Nach bisher nur einem Punkt auf fremden Plätzen hofft Rot-Weiß Oberhausen bei seinem Gastspiel beim 1. FC Saarbrücken auf Besserung. Auf eine Trendwende setzt nach zwei Niederlagen hintereinander auch Wacker Burghausen im oberbayerischen Derby gegen die Spvgg Unterhaching.

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