Favoriten erwarten Attacken
Der Berg ruft

Die Tour wird spannend - die Berge kommen. Mt den Vulkanbergen der Auvergne steht den Fahrern am Mttwoch die erste wirkliche Kletter-Prüfung bevor. Ein Terrain, das mit einer großen Anzahl von Bergwertungen wie geschaffen ist für die eigentlichen Favoriten der Tour.

GUERET. Acht Gebirgsetappen in zehn Tagen und 41 Berge mit 12 Anstiegen der beiden höchsten Schwierigkeitsgrade - mit der Fahrt ins französische Zentralmassiv geht am Mittwoch der Kampf um den Gesamtsieg bei der Tour de France erst richtig los. Schon die 10. Etappe von Limoges nach St. Flour über neun Berge wird zur reinsten Kletterpartie und ist mit 237 km zudem das längste Teilstück in diesem Jahr. Mitfavorit Tyler Hamilton ist überzeugt, dass die ersten Attacken schon vor den Pyrenäen und Alpen erfolgen: `Ich erwarte ein Feuerwerk´, sagte der letztjährige Tour-Vierte voraus.

Angriffsmöglichkeiten bieten sich durch die südliche Auvergne reichlich. Auch Jan Ullrich ist auf einen `heißen Ritt´ eingestellt: `Es wird auf jeden Fall Attacken geben, aber man wird sehen, wann man selbst mit muss.´ Angesehen hat sich der 30-Jährige vom T-Mobile-Team den Etappenverlauf allerdings nur auf dem Papier. Vor Ort trainiert hat er lediglich in den Alpen. `Entschieden wird die Tour erst in der letzten Woche, deshalb habe ich diesen Tagen besondere Aufmerksamkeit gewidmet.´

Auch Lance Armstrong hat bei seinem Frühjahrs-Training in Frankreich aufs Zentralmassiv verzichtet. `Ich bin nur in den Alpen und Pyrenäen gewesen und habe alle Zeitfahren und die schwersten Anstiege trainiert, aber ich weiß auch so, dass es sehr hart werden kann´, sagt der fünfmalige Toursieger.

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