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FAZ beteiligt sich nicht an N24

adx MÜNCHEN. Die "Frankfurter Allgemeine Zeitung" (FAZ) beteiligt sich entgegen früherer Planungen nicht am Nachrichtensender N24. Durch die Verschmelzung von SAT.1 und der ProSieben-Gruppe auf die ProSiebenSat.1 Media AG habe sich die Geschäftsgrundlage für die geplante Beteiligung von 25,1 % nachhaltig verändert, teilte der Medienkonzern am Freitag in München mit. Durch den Wegfall der FAZ-Beteiligung verringere sich das Vorsteuer-Ergebnis der ProSieben-Gruppe im ersten Halbjahr 2000 von 110,6 Mill. Euro auf 97,9 Mill. Euro. Im Geschäftsfeld Fernsehen bleibe das operative Ergebnis mit 113,9 Mill. Euro und einem Wachstum von elf Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum unverändert.

Nach eingehenden Gesprächen seien die FAZ und ProSiebenSat.1 Media überein gekommen, von einer Beteiligung, einer publizistischen Zusammenarbeit und gemeinsamen Vermarktungs-möglichkeiten Abstand zu nehmen. "Nach der Gründung der Senderfamilie aus SAT.1, ProSieben, Kabel 1 und N24 wollen wir auf klare Gesellschafterverhältnisse setzen", teilte der Vorstandsvorsitzende der ProSiebenSat.1 Media AG, Urs Rohner, mit. Geplant sei nunmehr die Integration des SAT.1-Nachrichtenbereichs in die N24 Gesellschaft für Nachrichten und Zeitgeschehen mbH. Die N24 GmbH werde damit zum zentralen Informationsdienstleister aller Sender der ProSiebenSat.1 Media AG mit eigenen Nachrichtenredaktionen für SAT.1, ProSieben und Kabel 1. Dadurch erschließt sich der Konzern nach eigenen Angaben mittelfristig ein Synergiepotenzial in hoher zweistelliger Millionenhöhe (DM) pro Jahr.

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