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'FAZ': Frankfurter Flughafenausbau verzögert sich um bis zu 21 Monaten

Der Ausbau des Frankfurter Flughafens ist einem Pressebericht zufolge wegen des komplizierten Planfeststellungsverfahrens ins Stocken geraten. Bis heute ergebe sich ein möglicher Verzug von 21 Monaten, schreibt die "Frankfurter Allgemeine Zeitung" (FAZ/Montagausgabe). Der Flughafen arbeite seit Jahren an seiner Kapazitätsgrenze. Die geplante Landebahn nordöstlich des heutigen Flughafens soll Entlastung bringen. Geplant ist überdies ein neues Terminal. Das Investitionsvolumen wird auf rund 3,5 Mrd. € beziffert.

dpa-afx FRANKFURT. Der Ausbau des Frankfurter Flughafens ist einem Pressebericht zufolge wegen des komplizierten Planfeststellungsverfahrens ins Stocken geraten. Bis heute ergebe sich ein möglicher Verzug von 21 Monaten, schreibt die "Frankfurter Allgemeine Zeitung" (FAZ/Montagausgabe). Der Flughafen arbeite seit Jahren an seiner Kapazitätsgrenze. Die geplante Landebahn nordöstlich des heutigen Flughafens soll Entlastung bringen. Geplant ist überdies ein neues Terminal. Das Investitionsvolumen wird auf rund 3,5 Mrd. ? beziffert.

Der Chef des Frankfurter Flughafenbetreibers Fraport , Wilhelm Bender, rechnet mit einem Planfeststellungsbeschluss im Jahr 2007. Hinzu kämen zwei weitere Jahre Bauzeit, sagte Bender der "FAZ". "Bis zur möglichen Inbetriebnahme sind das dann fünf Jahre. Allerdings kann niemand zufrieden sein, wie lange so etwas in Deutschland dauert."

Vom ursprünglich geplanten Termin 2006 habe Bender im Mai dieses Jahres abrücken müssen, schreibt die Zeitung weiter. Nach Angaben des hessischen Wirtschaftsministers Alois Riehl (CDU) war der Antrag auf Planfeststellung 21 Monate später als vorgesehen abgegeben worden. Neben der Kritik von Bürgerinitiativen, umliegenden Gemeinden und des Bund bereite auch die Nähe des Chemiewerkes Ticona Schwierigkeiten, hieß es.

Studien schätzten das Gefahrenpotential unterschiedlich ein. Letztlich werde aber die Hessische Landesregierung nach einem Planfeststellungsbeschluss eine Grundsatzentscheidung fällen müssen. Ergebe sich eine Unverträglichkeit zwischen Chemiewerk und Flugbetrieb, werde es zu einer Güterabwägung kommen. Hier neige die Landesregierung einer Erweiterung des Flughafens zu, schreibt die "FAZ".

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