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'FAZ': KKR erwägt Börsengangen von MTU in 2005 oder 2006

Die amerikanische Beteiligungsgesellschaft Kohlberg Kravis Roberts Co. (KKR) erwägt einem Pressebericht zufolge schon früher als bisher verlauttet einen Börsengang des Münchner Triebwerkherstellers MTU.

dpa-afx FRANKFURT. Die amerikanische Beteiligungsgesellschaft Kohlberg Kravis Roberts Co. (KKR) erwägt einem Pressebericht zufolge schon früher als bisher verlauttet einen Börsengang des Münchner Triebwerkherstellers MTU. Geplant sei ein Börsengang für 2005 oder 2006, berichtet die Die Zeitung beruft sich in ihrer Samstagausgabe auf Informationen aus Finanzkreisen. Bisher war zumeist von Ende 2006 die Rede gewesen. KKR hatte MTU Ende 2003 von Daimler-Chrysler übernommen.

"Mit der Umstellung des Berichtswesens und der Bilanzierung werden wir spätestens bis zum Anfang des zweiten Quartals 2005 die internen Voraussetzungen für einen Börsengang geschaffen haben", sagte Reiner Winkler, Geschäftsführer für Finanzen der MTU Aero Engines Gmbh, der "Frankfurter Allgemeine Zeitung" (Samstagausgabe). Die Vorbereitung eines Börsengangs würde laut Winkler vier bis fünf Monate dauern.

Amerikanische Finanzinvestoren wie KKR seien dafür bekannt, dass sie früh und konsequent eine Trennung von einem Engagement anstreben, um rasch Gewinne einzustreichen, schreibt die Zeitung. Johannes Huth, der Deutschland-Chef von KKR, hat vor kurzem im Gespräch mit der F.A.Z. gesagt: "Wir können 2005 durchaus ein oder zwei Unternehmen an die Börse bringen."

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