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'FAZ': Opel-Stammsitz Rüsselsheim ist großer Verlierer - minus 4 400 Stellen

Der Opel-Stammsitz Rüsselsheim ist einem Pressebericht zufolge der große Verlierer beim umstrittenen Kostensenkungsprogramm von General Motors (GM) .

dpa-afx FRANKFURT. Der Opel-Stammsitz Rüsselsheim ist einem Pressebericht zufolge der große Verlierer beim umstrittenen Kostensenkungsprogramm von General Motors (GM) . Trotz der Verhandlungen hinter verschlossenen Türen werde deutlich, wie sich der Stellenabbau in Europa verteilen solle, schreibt die "Frankfurter Allgemeine Zeitung" (Freitagsausgabe) ohne nähere Quellen zu nennen. Opel gab auf Nachfrage keinen Kommentar zu den Verhandlungen ab.

Rüsselsheim treffe es in absoluten Zahlen mit 4 400 Stellen am härtesten, schreibt die Tageszeitung. Stark betroffen sei auch das Werk Bochum (4 100 Stellen). Insgesamt erreiche die Zahl der an diesen beiden Standorten geplanten Stellenstreichungen 8 500. Die Zahlen seien Bestandteil der Verhandlungen zwischen Betriebsrat und Konzernführung und könnten sich noch ändern. In Eisenach sei hingegen ein moderater Stellenabbau vorgesehen.

Die meisten Stellen sollen dem Blatt zufolge bis Ende 2005 wegfallen. In einzelnen Bereichen werde sich der Abbau sanfter vollziehen und bis etwa 2008 dauern, heißt es. Das hänge von den Tätigkeiten ab, die beispielsweise an Modellzyklen gekoppelt seien.

Den moderaten Abbau in Eisenach wolle Opel durch natürliche Fluktuation gestalten. Dort hofft man auf einen Aufschwung durch die nächste Generation des Kleinwagens Corsa, der allerdings erst 2006 auf den Markt kommen wird. Dass es das Werk Antwerpen nicht stärker trifft, wird mit dessen Aderlass in den vergangenen Jahren begründet. Dort sei "einfach kaum noch Luft drin", schreibt die Zeitung.

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