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'FAZ': Opel stellt sich auf langen Streik ein - Kündigungen unvermeidbar

Die Geschäftsführung von Opel ist einem Zeitungsbericht zufolge offenbar bereit, längere Arbeitsniederlegungen hinzunehmen.

dpa-afx FRANKFURT. Die Geschäftsführung von Opel ist einem Zeitungsbericht zufolge offenbar bereit, längere Arbeitsniederlegungen hinzunehmen. Angesichts der harten Maßnahmen habe man Proteste von zwei bis drei Wochen einkalkuliert, schreibt die "Frankfurter Allgemeine Zeitung" (FAZ/Dienstagausgabe) unter Berufung auf Kreise des Autoherstellers. Deutliche Abweichungen von den Sanierungsmaßnahmen seien nicht zu erwarten, denn die Konzernführung von General Motors (GM) übe erheblichen Druck aus.

"Es wird sicher zu Personalabbau kommen. Nur der Umfang ist nicht ganz klar", sagte eine Führungskraft der "FAZ". Darüber hinaus verhandele man über die Kürzung übertariflicher Gehaltsbestandteile als auch die Streichung bezahlter Erholungspausen und Erschwerniszulagen. Wichtiger Verhandlungspunkt sei auch die Zusage aus dem 2001 angestoßenen Sanierungsprogramm Olympia. Demnach wurde das Weihnachtsgeld dem Bericht nach in den vergangenen zwei Jahren auf 70 Prozent gekürzt und müsste zum Jahresende als Ausgleich auf 130 Prozent angehoben werden. Das wolle der Vorstand auf jeden Fall vermeiden, sagte die Führungskraft.

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