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'FAZ': Thyssen-Krupp und HDW wollen Wettbewerbsbehörden ausmanovieren

Die wettbewerbsrechtlichen Bedenken gegen den geplanten deutschen Werftenbund, der aus der Fusion der Thyssen-Krupp Werften und der Howaldtswerke-Deutsche-Werft AG (HDW)entstehen soll, sind deutlich gewachsen.

dpa-afx FRANKFURT. Die wettbewerbsrechtlichen Bedenken gegen den geplanten deutschen Werftenbund, der aus der Fusion der Thyssen-Krupp Werften und der Howaldtswerke-Deutsche AG-Werft (HDW)entstehen soll, sind deutlich gewachsen. Wie die "Frankfurter Allgemeine Zeitung" (FAZ) am Mittwoch berichtet, seien die Einwände aufgrund derer die Europäische Kommission die wettbewerbsrechtliche Entscheidung über das Vorhaben ausgesetzt hatte offenbar gravierender als bisher angenommen.

Die beteiligten Unternehmen arbeiteten gezielt auf eine "Beseitigung des Wettbewerbs" hin, heißt es in der Zeitung, die sich dabei auf einen ihr vorliegenden internen Vermerk aus dem HDW-Management beruft. Wie die Zeitung weiter zitiert, sei es wichtig, den Fusionszeitplan "gerade vor dem Hintergrund der kartellrechtlichen Schwierigkeiten und der Bemühungen, das Vorhaben einer fusionskontrollrechtlichen Prüfung zu entziehen, einzuhalten".

Zuerst hatten die Brüsseler Behörden das Vorhaben nach dessen Anmeldung als unbedenklich eingestuft und wollten es im vereinfachten Verfahren genehmigen. Nun verlangen sie aber von den Unternehmen zusätzliche Informationen. Dabei zielen die wettbewerbsrechtlichen Bedenken auf die Tatsache, so die Zeitung, dass der Verbund, in dem die Thyssen-Krupp-Werften und HDW zu einer neuen Gruppe mit einer marktbeherrschenden Stellung in der Sparte konventioneller U-Boote kämen.

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