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Fazit

Die Richtfunk-Anbieter geben sich sehr zurückhaltend, wenn es um Investitionen und geplante Umsätze geht. Denn das Geschäft dürfte jetzt schwieriger werden als von den Unternehmen erwartet.

slo DÜSSELDORF. Sie bekommen Konkurrenz von anderen Anbietern, die die letzte Meile der Telekom aufbohren und über das Festnetz ebenfalls schnellen Internet-Zugang anbieten. Der Markt für Richtfunk ist zudem sehr fragmentiert, da die Regulierungsbehörde hauptsächlich regionale Lizenzen vergeben hat. Das macht den Netzaufbau aufwändig und teuer. Zudem lohnen sich die Investitionen nur bei vielen Kunden auf engem Raum, denn eine Sende- und Empfangsanlage kostet etwa 200 000 DM und mehr.

Um die Stationen mit dem Rest der Welt zu verbinden, müssen die Unternehmen ein eigenes Langstrecken-Netz aufbauen oder Backbone-Kapazitäten mieten. "WLL wird ein Nischenprodukt bleiben", sagt Frank Rothauge, Analyst bei Sal. Oppenheim. Statt der heute mehr als 20 Anbieter sieht er auf mittlere Sicht nur noch ein bis zwei Unternehmen auf dem Markt. Rothauge: "Allerdings kann der Markt nach der Konsolidierung durchaus lukrativ sein."

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