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FBI ermittelt wegen Sabotageverdacht bei Boeing

ap SEATTLE. Die amerikanische Kriminalpolizei FBI ermittelt wegen möglicher Sabotage beim Flugzeughersteller Boeing. Anlass für den Verdacht seien Fälle von Kabelschäden bei Maschinen des Typs Boeing-737, wie sie im normalen Produktionsablauf nicht auftreten sollten, erklärte am Donnerstag Firmensprecherin Sandy Angers. Betroffen sind insgesamt zehn Flugzeuge.

Das Unternehmen unterrichtete zu Beginn der Woche die amerikanische Flugverkehrsbehörde (FAA), die den Fall an das FBI weiterleitete. Boeing hat unterdessen nach Angaben Angers zusätzliches Wachpersonal in dem betroffenen Endmontagewerk in Renton eingestellt. Dort werden jeden Monat etwa 24 Maschinen des Typs Boeing-737 und zwei bis drei Flugzeuge des größeren Typs Boeing-757 hergestellt. In dem Werk werden rund 1 800 Arbeiter beschäftigt.

Ein umfangreiches Kontrollsystem stellt nach Angaben von FAA-Sprecher Allen Kenitzer sicher, dass Kabeldefekte frühzeitig bemerkt und behoben werden. Es sei äußerst unwahrscheinlich, dass ein solcher Schaden erst nach der Inbetriebnahme eines Flugzeugs auffalle, erklärte Kenitzer.

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