FBI: Keine Verbindung zwischen neuem Milzbrand-Fall und Anschlägen
Neuer Milzbrand-Fall in New York

In den USA ist ein weiter Milzbrand-Fall bekannt geworden. Bei einer Mitarbeiterin des Fernsehsenders NBC in New York seien die gefährliche Milzbranderreger nachgewiesen worden, bestätigte der Sender. Damit wurde erstmals seit dem Ausbruch vor zwei Wochen ein Fall außerhalb des Bundesstaates Floridas bestätigt.

dpa/vwd-afp WASHINGTON. Die Erkrankte habe ein "verdächtiges Paket" erhalten, teilte der Sender weiter mit. Sie werde inzwischen mit Antibiotika behandelt. Weitere Personen seien nicht betroffen, vorsichtshalber sei der dritte Stock des Rockefeller-Gebäudes, in dem die Frau arbeitete, abgeriegelt. Nach ersten Erkenntnissen besteht kein Zusammenhang mit den Infektionen in Florida.

In Florida waren am Mittwoch bei einer 35-jährigen Frau die Sporen des gefährlichen Milzbranderregers in den Nasenschleimhäuten nachgewiesen. Sie arbeitete in demselben Verlagshaus in Boca Raton, in dem bereits zwei Männer mit dem Erreger infiziert wurden. Einer von ihnen ist inzwischen gestorben, der andere zeigt keine Erkrankungssymptome.

Nach Einschätzung des FBI besteht zwischen dem neuen Milzbrand-Fall und dem Terroranschlag auf das World Trade Center kein Zusammenhang. "Wir sehen überhaupt keine Verbindung mit dem 11. September", sagte ein Sprecher des FBI am Freitag in New York.

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