FBI warnt vor Anschlägen
G8-Länder wollen Grenzkontrollen an Häfen verschärfen

Zum Schutz vor Anschlägen wollen die G8-Staaten Medienberichten zufolge ihre Grenzkontrollen an Häfen und Flughäfen verschärfen.

Reuters TOKIO. Details sollen am 26. Juni bei dem Treffen der sieben führenden Industrienationen und Russlands (G8) im westkanadischen Kananaskis besprochen werden, berichtete die japanische Zeitung "Yomiuri Shimbun" vom Montag. Aus dem japanischen Außenministerium verlautete, es seien Gespräche zu diesem Thema vorgesehen. Weitere Einzelheiten wurden nicht genannt. Dem Bericht zufolge haben nach den Anschlägen vom 11. September 2001 besonders die USA die Pläne zur Verschärfung von Grenzkontrollen in den G8-Staaten vorangetrieben.

Die Pläne umfassen demnach strengere Kontrollen bei Einwanderern sowie Sicherheitsüberprüfungen von Frachtcontainern, in denen explosive Stoffe vermutet werden. Zudem seien neue weltweite Standards zur computerbasierten Zollkontrolle und ein schnellerer Informationsaustausch über als gefährlich eingestufte Inhalte von Frachtcontainern beabsichtigt. Die Gruppe der G8 plane für ihr Treffen die Arbeit an einem System zur Bewertung der Sicherheitsstandards für die Hafenanlagen der Länder, hieß es in dem Bericht weiter.

In den vergangenen Wochen hatten die US-Bundespolizei FBI und der US-Geheimdienst CIA vermehrt vor möglichen Anschlägen in den USA, etwa auf die Freiheitsstatue, gewarnt. FBI-Chef Robert Mueller hatte am Mittwoch vergangener Woche Reformpläne der Bundespolizei vorgestellt und die Terrorismusbekämpfung als höchste Priorität genannt.

Zu der Gruppe der G8-Nationen gehören Großbritannien, Kanada, Frankreich, Italien, Deutschland, Japan, Russland und die USA. Auch Vertreter der Europäischen Union beteiligen sich an G8-Treffen.

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