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FDA: Antidepressiva erhöhen möglicherweise Suizidgefahr bei Kindern

Die US-Gesundheitsbehörde FDA sieht bei der Einnahme von Medikamenten gegen Depressionen eine erhöhte Selbstmordgefahr bei Kindern und Jugendlichen. FDA-Mitglied Thomas Laughren sagte am Dienstag, klinische Studien von neun der neuesten Antidepressiva hätten gezeigt, dass bei Kindern, die damit behandelt worden seien, öfter Selbstmordgedanken oder -versuche berichtet worden seien. Nach Einschätzung von Laughren tritt die erhöhte Selbstmordgefahr bei zwei bis drei von 100 Kindern und Jugendlichen auf, die mit den Antidepressiva behandelt wurden.

dpa-afx WASHINGTON. Die US-Gesundheitsbehörde FDA sieht bei der Einnahme von Medikamenten gegen Depressionen eine erhöhte Selbstmordgefahr bei Kindern und Jugendlichen. FDA-Mitglied Thomas Laughren sagte am Dienstag, klinische Studien von neun der neuesten Antidepressiva hätten gezeigt, dass bei Kindern, die damit behandelt worden seien, öfter Selbstmordgedanken oder-versuche berichtet worden seien. Nach Einschätzung von Laughren tritt die erhöhte Selbstmordgefahr bei zwei bis drei von 100 Kindern und Jugendlichen auf, die mit den Antidepressiva behandelt wurden.

Die Tests hätten zudem gezeigt, dass gut ein Viertel der 100 Patienten von der Einnahme der Antidepressiva profitiert hätten, sagte Laughren. Bisher ist nur Prozac von Eli Lilly & Co. für die Behandlung von Depressionen bei Kindern zugelassen.

Zu den untersuchten Medikamente gehörten neben Prozac Paxil und Wellbutrin von Glaxosmithkline Plc , Serzone von Bristol-Myers Squibb Co. , Zoloft von Pfizer Inc. , Celexa von Forest Laboratories Inc. , Effexor von Wyeth , Luvox von Solvay und Remeron von Akzo Nobel NV .

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