FDA gibt Medikament frei
Zulassung von Zometa treibt Novartis-Kurs

bef DÜSSELDORF. Der Schweizer Pharmakonzern Novartis hat in den USA die Zulassung für eines seiner wichtigsten neuen Medikamente erhalten. Wie der Basler Konzern mitteilte, gab die US-Gesundheitsbehörde FDA die Erlaubnis zur Vermarktung von Zometa, das zur Behandlung von Krebs-Folgekrankheiten eingesetzt wird. Die Nachricht brachte die Anleger an der Züricher Börse in Stimmung: Die Novartis-Aktie gewann bis zum Nachmittag 3,3 % und stieg auf 60,20 sfr.

Zometa soll in den kommenden Jahren zum Umsatzrenner des drittgrößten europäischen Pharmakonzerns werden. Die Zürcher Kantonalbank rechnet mit einer "schnellen Marktdurchdringung" des Medikaments und erwartet schon in diesem Jahr einen Umsatz von 300 Mill. sfr. Bis zum Jahr 2005 werde Novartis mit Zometa mehr als 1 Mrd. sfr umsetzen, prophezeite Analyst Patrick Burgermeister.

Mit dem Medikament wird vor allem die Hyperkalzämie bekämpft, die lebensbedrohliche Knochen- Stoffwechselkomplikationen bei Krebskranken hervorruft. Novartis - Forschungschef Jörg Reinhardt kündigte gegenüber der Nachrichtenagentur Reuters an, bei der FDA einen erweiterten Antrag zur Zulassung von Zometa zu stellen, der die Behandlung und Vorbeugung von Knochenmetastasen einschließt.

Novartis hatte in diesem Jahr mehrere Rückschläge hinnehmen müssen, weil die amerikanische Gesundheitsbehörde für zwei weitere wichtige Neuentwicklungen die Zulassung vorerst verweigert hat.

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