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FDA: Pfizer muss Bextra mit Warnung vor Herzinfarktrisiko auszeichnen

Der US-Pharmakonzerns Pfizer Inc. wird sein Schmerzmittel Bextra mit einer klaren Warnung vor dem Risiko von Herzinfarkten und Schlaganfällen auszeichnen müssen.

dpa-afx WASHINGTON. Der US-Pharmakonzerns Pfizer Inc. wird sein Schmerzmittel Bextra mit einer klaren Warnung vor dem Risiko von Herzinfarkten und Schlaganfällen auszeichnen müssen. Sie richte sich vor allem an Patienten, die sich zuvor einer Bypass-Operation unterzogen haben, teilte die US-Gesundheitsbehörde FDA am Donnerstag mit. Zudem muss auf die Gefahr zweier potenziell tödlicher Hautreaktionen hingewiesen werden.

Die Pfizer-Aktie verlor 0,47 Prozent auf 27,37 Dollar. Analyst Scott Henry von Oppenheimer & Co hält die Entscheidung der FDA nicht für überraschend. "Man kann es auch so sehen: Scheinbar ist die FDA zu diesem Zeitpunkt damit zufrieden, es einfach anders auzuzeichen und nicht gleich vom Markt zu nehmen."

Das Medikament, das wie das von Merck & Co. Inc. zurückgezogene Vioxx zu den so genannten COX-2-Hemmern gehört, ist in den USA zur Behandlung von Arthritis und Menstruationsbeschwerden zugelassen.

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