FDP bestätigt Kontakte zum BDI-Präsidenten
BDI-Chef Henkel liebäugelt mit der FDP

Henkel zieht es angeblich in die Politik -

ap BERLIN. Der Präsidenten des Bundesverbands der Deutschen Industrie, Hans-Olaf Henkel, will nach "Spiegel"-Informationen in die Politik einsteigen. Er erwäge eine Zusammenarbeit mit der FDP, meldete das Nachrichtenmagazin am Wochenende vorab. Henkel habe bereits mit FDP-Chef Wolfgang Gerhardt gesprochen. Der BDI-Präsident sei auch als Parteimitglied willkommen, wurde Gerhardt zitiert. Henkels Ansichten deckten sich "zumindest 80 % mit denen der FDP".

Ein Sprecher der Partei bestätigte, dass es Kontakte zu Henkel gebe, machte aber keine näheren Angaben. Laut "Spiegel" bot die FDP Henkel an, dem "Liberalen Netzwerk" beizutreten, einer 500 Mitglieder starken Privatinitiative zur Unterstützung der Partei.

Nach Informationen des Nachrichtenmagazins will Henkel außerdem zum Jahresende die BDI-Präsidentschaft niederlegen und aller Voraussicht nach in den Aufsichtsrat des Springer-Konzerns wechseln. Die stellvertretende Vorsitzende des Gremiums, Friede Springer, werbe schon längere Zeit um den 60-Jährigen. Sie habe ihn bereits früher in den Vorstand von Springer holen wollen. Weder vom BDI noch von Springer war zunächst eine Stellungnahme dazu zu erhalten.



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