FDP-Chef Westerwelle mit Skepsis betrachtet
"Möllemann-Partei": 12 % Wählerpotenzial

Drei Prozent aller Bundesbürger könnten sich sicher vorstellen, eine "Möllemann-Partei" zu wählen, weitere neun Prozent sind dazu "unter Umständen" bereit.

HB/dpa HAMBURG. Das ermittelte das Meinungsforschungsinstitut Forsa in einer repräsentativen Umfrage. Forsa befragte am 27. November 1007 repräsentativ ausgewählte Bundesbürger.

Von den FDP-Anhängern würden demnach 9 % gewiss und weitere 16 % eventuell einer neuen liberalen Partei ihre Stimme geben. Gemessen am Ergebnis der Bundestagswahl vom 22. September (7,4 %) würde die FDP damit auf knapp über 5 % schrumpfen. Gemessen an aktuellen Umfragewerten würde die FDP bei einer entsprechenden Abwanderung an der Fünf-Prozent-Hürde scheitern.

Eher skeptisch wird die Rolle von Parteichef Guido Westerwelle beurteilt - auch bei den Anhängern der FDP. Auf die Frage, ob Westerwelle ausreichend führungsstark sei, um die FDP aus der Krise zu führen, antworteten 45 % aller Befragten mit "Nein", 43 % mit "Ja". Die übrigen zeigten sich unentschlossen. Unter FDP-Anhängern trauten immerhin 67 % Westerwelle das richtige Krisenmanagement zu, 33 % allerdings nicht.

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