FDP könnte Zünglein an der Waage werden
Kopf-an-Kopf-Rennen in Hamburg

Rund 1,25 Millionen Wahlberechtigte sind am Sonntag aufgerufen, über die künftige Zusammensetzung der Hamburger Bürgerschaft zu entscheiden. Zur Wahl stehen in der zweitgrößten Stadt Deutschlands insgesamt 15 Parteien, eine Wählervereinigung und eine Einzelkandidatin.

ddp HAMBURG. Jüngste Meinungsumfragen deuten auf ein Kopf-an-Kopf-Rennen der amtierenden rot-grünen Landesregierung unter Ortwin Runde (SPD) und dem bürgerlichen Lager hin. Die SPD regiert seit 44 Jahren ununterbrochen in der Hansestadt. Mit dem vorläufigen amtlichen Endergebnis wird gegen 23.00 Uhr gerechnet.

Nach jüngsten Meinungsumfragen kommen SPD und Grüne einerseits sowie CDU, FDP und die Partei Rechtsstaatlicher Offensive des Rechtspopulisten Ronald Schill andererseits auf jeweils 47 Prozent der Stimmen. Die SPD würde 36 Prozent (1997: 36,2 Prozent) und die Grünen 11 Prozent (13,9) erhalten. Der CDU unter Spitzenkandidat Ole von Beust werden 28 Prozent (30,7) prognostiziert und der Schill-Partei 14 Prozent, während die FDP bei 5 Prozent (3,5) liegt. Damit könnte die FDP das Zünglein an der Waage werden.

Für die Stimmabgabe sind 1 289 Wahllokale in der Hansestadt eingerichtet. Außerdem konnte in 250 Briefwahllokalen bereits vorab vom Stimmrecht Gebrauch gemacht werden. Erstmals wird für Sehbehinderte eine spezielle Stimmzettelschablone angeboten. In Hamburg-Mitte hat die Stadt zudem ein Wahllokal für Obdachlose eingerichtet.

Die Wahllokale öffnen am Sonntag um 08.00 Uhr. Erste Hochrechnungen werden bereits kurz nach Schließung der Wahllokale um 18.00 Uhr erwartet.

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