FDP macht "Mätzchen"
Müntefering erteilt Koalition mit FDP eine Absage

SPD-Generalsekretär Franz Müntefering hat eine Koalition seiner Partei mit der FDP nach der Bundestagswahl im September vorerst ausgeschlossen.

WIWO/ap SAARBRÜCKEN. "Eine Partei, die die Staatsquote auf 35 % senken will, die sagt im Grunde aus, dass der Staat sich handlungsunfähig macht, und das bedeutet, dass nur die starken mit Ellenbogen und die mit den dicken Geldbörsen durchkommen. Mit einer solchen FDP kann man nicht koalieren als Sozialdemokrat", sagte Müntefering der "Saarbrücker Zeitung" (Dienstagausgabe).

Müntefering sagte, es gebe keine bessere Konstellation in Deutschland als Rot-Grün. "Zur FDP habe ich angesichts nicht nur der Mätzchen, die sie machen, sondern auch angesichts ihres Programms gesagt: Das kann nicht zusammen passen", wird der SPD-Politiker zitiert. Es sei denn, die FDP "schminkt sich fast alles wieder ab, was sie aufgeschrieben hat", sagte Müntefering. Zur Frage nach der Möglichkeit einer großen Koalition sagte Müntefering: "Besser sind Koalitionen mit kleineren Partnern, weil in großen Koalitionen sich der produktive politische Streit auch aufhebt oder nach innen verlagert."

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