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FDP-Vize Brüderle fordert Zwickels Rücktritt

Der stellvertretende FDP-Vorsitzende Rainer Brüderle hat den IG-Metall-Vorsitzenden Klaus Zwickel zum Rücktritt aufgefordert. Dieser hatte eingeräumt, mit seiner Stimmenthaltung bei der Vergabe von Millionen-Zahlungen an Spitzenmanager von Mannesmann Fehler gemacht zu haben.

ap HAMBURG. Brüderle hielt dem Gewerkschafter in der "Bild"-Zeitung vor, einerseits das Volkswagen-Tarifmodell 5000 mal 5000 blockiert und andererseits nicht die 60-Millionen-Abfindung an Ex-Konzernchef Klaus Esser verhindert zu haben.

Wörtlich sagte Brüderle: "Arbeitsplätze verhindern und Abfindungen genehmigen: Zwickel muss sich fragen, ob er noch an der richtigen Stelle ist." Die Düsseldorfer Staatsanwaltschaft hatte vergangene Woche mitgeteilt, dass sie ihre Ermittlungen wegen möglicher Unregelmäßigkeiten bei der Übernahme des Mannesmann-Konzerns durch Vodafone erheblich ausgeweitet hat. Wegen des Verdachts der Untreue oder der Beihilfe dazu ermitteln die Ankläger inzwischen nicht nur gegen Konzernchef Klaus Esser, sondern unter anderem auch gegen Zwickel.

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