Februardaten: Teure Energie treibt Erzeugerpreise hoch

Februardaten
Teure Energie treibt Erzeugerpreise hoch

Die Erzeugerpreise in Deutschland sind im Februar wie erwartet wegen teurerer Energie erneut deutlich gestiegen. Die Preise legten im Vergleich zum Januar um 0,4 % zu, teilte das Statistische Bundesamt am Freitag in Wiesbaden mit.

Reuters WIESBADEN. Die Jahresteuerungsrate bei den Produzentenpreisen sei auf 1,9 % und damit den höchsten Stand seit September 2001 geklettert. Ohne Energie wären die Erzeugerpreise nur um 0,8 % zum Vorjahr gestiegen.

Von Reuters befragte Analysten hatten einen monatlichen Anstieg im Februar um 0,5 % und eine Jahresteuerungsrate von 2,0 % prognostiziert. Bereits im Januar waren die an die Hersteller gewerblicher Produkte gezahlten Preise ebenfalls wegen teurerer Energie im Monatsvergleich um 1,3 % gestiegen und damit so stark wie seit 21 Jahren nicht mehr.

Einen besonders starken Preisschub gab es im Februar bei Mineralölerzeugnissen, die 19 % teurer waren als im Februar 2002. Grund für die Verteuerung sind einerseits die höheren Weltmarktpreise und andererseits die Erhöhung der Ökosteuer. Benzin verteuerte sich um 14 %, Diesel um 15,4 %.

Deutlich teurer als ein Jahr zuvor waren unter anderem auch Organische Grundstoffe und Chemikalien (plus 21,5 %), raffinierte Pflanzenöle (plus 13,8 %) sowie Roheisen und Stahl (plus 13 %). Dagegen verbilligten sich unter anderem Flachglas (minus 15,3 %), Zement (minus 13,8 %) sowie Steinkohle und Steinkohlebriketts (minus 11,2 %).

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